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Ein Programm für den Sommer

Wenn ihr noch keine Pläne für den Sommer habt, aber gerne hättet, gibt es einige Veranstaltungen, die auf dem anarchistischen Radar auftauchen:

 

An erster Stelle steht wohl das “Rencontre Internationale de l’Anarchisme – St-Imier 2012″, also das internationale anarchistische Zusammentreffen in St. Imier. Laut meinen Informationen, das erste dieser Art seit 1984 Venedig. Es findet vom 8 bis zum 12 August statt. Weitere Informationen finden sich hier: anarchisme2012.ch

Ebenfalls im August und zwar vom 24. bis zum 26. findet die zweite Limesse (=libertäre Medienmesse) statt. Es wird zahlreiche Aussteller_innen  aus dem linksradikalen und anarchistischen Spektrum sowie interessante Veranstaltungen geben. Weitere Informationen finden sich hier: limesse.de

Leider zeitgleich ist die Gedenkdemo an das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen am 25/26- August, siehe: rassismus-toetet.de

Am 29. August halte ich dann in der anarchistischen Bibliothek eine Vortrag zu Anarchismus und Organisation: http://yaab.noblogs.org/post/2012/07/25/vortrag-anarchismus-und-organisation/

Etwas akademischer wird es wohl bei der 2. Konferenz des Anarchist Studies Network: Registrierung ist für Erwerbslose/Studierende frei, die Unterkunft kostet. Statt findet das ganze vom 3.-5. September an der Loughborough University. Mehr Infos: www.anarchist-studies-network.org.uk

Ebenfalls akademisch aber näher ist die Konferenz der Max Stirner Gesellschaft, diese findet am 28 und 29. September in Bonn statt. Kontakt kann über die Seite der Gesellschaft aufgenommen werden: msges.de

 

Wie in Kommentaren schon angemerkt wurde gibt es auf Indymedia eine Liste von Camps, die diesen Sommer stattfinden (auch in den Kommentaren auf indy stehen einige): http://de.indymedia.org/2012/06/331482.shtml

Diese Liste wird eventuell erweitert.

4 Comments

  1. Quark wrote:

    Es gibt noch eine lange List von Camps im Sommer. Von Energiepolitik über Antirassismus bis hin zu Antimilitarismus ist alles dabei: http://de.indymedia.org/2012/06/331482.shtml

    Sonntag, Juni 24, 2012 at 23:01 | Permalink
  2. cls wrote:

    Ich bin gleichzeitig fasziniert und abgestoßen von dieser ausgesprochen historischen Aufmachung von anarchisme2012.ch

    Was erwartet einen dort? Vielleicht ein Reenactment historischer Arbeitskämpfe des 19. Jahrhunderts in originalgetreuen Kostümen? ;)

    Mittwoch, Juni 27, 2012 at 22:58 | Permalink
  3. tuli wrote:

    @cls
    Ich glaube, das ist nur das Design der Webseite und des Posters (wobei ich das Poster recht hübsch finde). Lässt vielleicht ein wenig auf die Ausrichtenden schließen. Aber wenn ich mir das Programm ansehe, ist es doch recht aktuell orientiert.

    http://anarchisme2012.ch/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=10&Itemid=8&lang=en

    Dieses starke Traditionsbewusstsein ist, glaube ich, auch eine Spezialität des Anarchismus in Europa, obwohl der Anarchismus in z.B. den USA eine fast eben so lange Geschichte hat (zu den anderen Kontinenten wage ich kein Urteil).

    Donnerstag, Juni 28, 2012 at 07:35 | Permalink
  4. cls wrote:

    Eigentlich habe ich ja gar nichts gegen dieses Traditionsbewusstsein. Vielleicht ein paar Bedenken, dass Anarchismus zu sehr als historische Ideologie mit einer glorreichen Tradition verstanden wird, die ihre besten Tage hinter sich hat. An die man heute höchstens noch anknüpfen kann, und hoffen, dass sie irgendwann wieder von den Toten zurückkommt.

    Und zu wenig als ein Satz von grundlegenden Prinzipien und Strukturen, die im Laufe der Zeit immer wieder neu entdeckt werden. Auch unter ganz verschiedenen Namen – eine solche Neuentdeckung war dann eben der “Anarchismus” von Bakunin und der Juraföderation.

    Donnerstag, Juni 28, 2012 at 12:41 | Permalink

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